07.08.2019

Kiel, 07.08.2019 – Das Rückspiel der Kiel Baltic Hurricanes gegen die Hildesheim Invaders steht an diesem Samstag unter dem Motto „Salute to Service“, bei dem der Kieler Erstligist verschiedene Einheiten der Bundeswehr im Kilia Stadion empfangen wird. Bereits seit einigen Jahren drücken die Hurricanes Ihre Wertschätzung gegenüber der von den Soldaten/innen geleisteten Arbeit in Form von ermäßigten Eintrittspreisen aus. Am 10. August wird der Bundeswehr nun eine größere Bühne geboten sich zu präsentieren.

Ab 14 Uhr ist der Vorplatz geöffnet und alle Besucher können sich in der Zeit bis zum Kickoff sowohl über die Bundeswehr informieren als auch verschiedene Fahr- und Fluggeräte aus der Nähe bestaunen und sich auf einige spektakuläre Attraktionen freuen. So werden unter anderem das Landeskommando und der Reservistenverband Schleswig-Holstein und das Karrieremobil der Bundeswehr vor Ort sein. Als besonderes Highlight wird ein Seaking-Hubschrauber auf dem Vorplatz stehen und später für einen Überflug zur von Ute Schönherr vorgetragenen Hymne über das Stadion starten.

Ab 16 Uhr geben dann die Hurricanes auf dem Feld ihr Bestes, dem Tabellenzweiten Paroli zu bieten. Das Hinspiel vor zwei Wochen gewannen die Invaders mit 27:7 (Halbzeit 14:7) gegen die Hurricanes. Das junge Team um Head Coach Timo Zorn lieferte dem stärksten Angriff der Liga, der in diesem Spiel die wenigsten Punkte pro Partie bisher erzielte, allerdings vor allem in der ersten Hälfte einen harten Kampf.

Für die Invaders ist ein Sieg Pflicht, um den Anschluss an die New Yorker Lions zu halten und sich damit für das Rückspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer am folgenden Wochenende in die bestmögliche Position zu bringen. Die 28:35-Niederlage aus dem Hinspiel in Braunschweig ist bislang der einzige Fleck auf der Weste der durch die zahlreichen im Winter verpflichteten Verstärkungen erstarkten Invaders. In der vergangenen Woche wurden die Hildesheimer von den Berlin Rebels an den Rande ihrer zweiten Niederlage gebracht. Nachdem die Invaders bereits mit 30:14 am Ende des dritten Viertels führten, gelang es den Berlinern im Schlussviertel auszugleichen. Eine Minute vor Ende der Partie konnten die Hildesheimern jedoch ihren achten Sieg mit einem Touchdown sichern.

Die Hurricanes, die derzeit auf Rang sechs der Liga stehen, haben rechnerisch noch eine Chance auf einen Playoffplatz. Mit der anstehenden Partie gegen die Invaders sowie den Rückspielen gegen Dresden, die derzeit punktgleichen Potsdam Royals, die auf Rang vier stehenden Rebels und zum Abschluss die New Yorker Lions steht ihnen allerdings auch ein anspruchsvolles Restprogramm bevor. Doch nur an Herausforderungen wächst man und so will sich das Team in allen Spielen und besonders zuhause beim Salute to Service Gameday sowie dem jährlichen White Out beim letzten Heimspiel am 31. August bestmöglich präsentieren.


Kategorie: KBH 1, Topnews

Von: Bettina Büll

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