06.09.2019

Fritjof Richter im Hinspiel gegen Braunschweig in Kiel (Foto: Marc Seefeldt)

Kiel, 06.09.2019 – Zum letzten Spiel ihrer Saison treten die Kiel Baltic Hurricanes am Samstag bei den New Yorker Lions an. Um 18 Uhr ist Kickoff im Braunschweiger Eintracht-Stadion zum letzten Spiel der regulären Saison 2019. Für die Canes geht es anschließend in eine kurze Pause und dann bereits für den Trainerstab in die Vorbereitungen für 2020. Somit geht es für das Team am Samstag darum, ein letztes Spiel gemeinsam zu bestreiten und noch einmal zu zeigen, was sie können.

Genau diese Energie wollen die Lions nutzen, um sich auf die Playoffs vorzubereiten. Denn unabhängig vom Ausgang dieser Partie werden sie als Nordmeister in zwei Wochen den Viertplatzierten der GFL Süd empfangen. In den letzten beiden Wochen wurden sie gegen das Tabellenschlusslicht Düsseldorf nicht gefordert und gewannen beide Partien mit 70:14 und 77:13. Hier wollen die Canes ein schwererer Gegner für die Braunschweiger sein, die für diese Partie bei ihren Fans den „Code Red“ ausriefen. Die Mannschaft wird in ihrer roten Uniform auflaufen und hat die Fas aufgefordert ebenfalls Rot zu tragen. Die Canes werden dagegen in ihren weißen Trikots antreten.

Während sich sowohl für die Canes als auch die Lions nichts mehr an der Tabellenplatzierung ändern wird, so werden die Plätze zwei bis vier morgen entschieden. Die Dresden Monarchs, die nach ihrem Sieg über Hildesheim am letzten Wochenende nun auf Platz zwei stehen, empfangen um 15 Uhr die viertplatzierten Berlin Rebels. Hildesheim spielt ab 16 Uhr gegen die Potsdam Royals, die in jedem Fall Sechster werden. Köln tritt beim Lokalrivalen in Düsseldorf an und steht bereits als Fünfter fest, während die Panther in die Relegation gegen den Meister der GFL 2 Nord müssen.

Der Kampf um die Plätze zwei bis vier zwischen Dresden, Hildesheim und Berlin wird dabei sehr spannend. Die Monarchs könnten sich am Ende auf jedem der drei Plätze wiederfinden, Hildesheim wird Zweiter oder Dritter und Berlin Dritter oder Vierter. Dies sind die denkbaren Szenarien:
Wenn Dresden gegen die Rebels gewinnt, sind sie in jedem Fall Zweiter mit zehn Siegen. Selbst wenn Hildesheim dann auch Potsdam schlägt, bleiben die Monarchs aufgrund des direkten Vergleichs vorn.
Verliert Dresden und Hildesheim gewinnt, dann sind die Invaders Zweiter und die Monarchs Vierter, da sie in diesem Fall nach Siegpunkten gleichauf mit den Rebels sind, aber dann den direkten Vergleich verloren hätten.
Ganz interessant wird es, wenn die Rebels Dresden schlagen und Hildesheim gegen Potsdam verliert. In diesem Fall stünden alle drei Teams mit neun Siegen und fünf Niederlagen da. Der direkte Vergleich, der dann der erste Tie Breaker wäre, würde in diesem Fall nicht greifen (Berlin über Dresden, Dresden über Hildesheim, Hildesheim über Berlin) und die erzielten und kassierten Punkte wären entscheidend. Hier käme es dann auf die Spielepunkte-Differenz untereinander und damit das Ergebnis zwischen Berlin und Dresden an. Momentan hätten die Monarchs derzeit die Nase leicht vorn mit +10 Punkten vor Hildesheim (+8) und Berlin (-18).

In jeden Fall wird der Zweitplatzierte im Viertelfinale zu hause die Marburg Mercenaries empfangen. Der Dritte der Nordstaffel wird zu Frankfurt Universe reisen müssen und der Vierte zu den Schwäbisch Hall Unicorns. Im Süde ist einzig noch offen, ob die Stuttgart Scorpions im Viertelfinale zu den Lions reisen müssen. Ihre Chancen stehen gut, denn sie spielen selbst gegen Ingolstadt während ihr direkter Verfolger, die Allgäu Comets in Schwäbisch Hall antreten müssen. Gewinnen die Comets dort jedoch und verliert Stuttgart gegen Ingolstadt, dann würden die Comets die Scorpions aufgrund des direkten Vergleichs noch überholen können.

Kategorie: KBH 1, Topnews

Von: Bettina Büll

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